„Was für uns im Rückblick am meisten zählt, ist die Arbeit im Team“

Vor einem Jahr wusste noch keiner der fünf Jungs aus Hessen, was sie beim Deutschen Gründerpreis für Schüler alles erwarten würde: Als Bundessieger ausgezeichnet, ging es nach Berlin und dann ins Future Camp – eine Zeit mit unvergesslichen Höhepunkten und viel Medienrummel.

Ihr habt letztes Jahr beim Deutschen Gründerpreis für Schüler teilgenommen und die Jury mit eurem Geschäftskonzept zum Thema Zahnprophylaxe überzeugt. Was war das für ein Gefühl, aus über 1.200 Teams bundesweit als Sieger hervorzugehen?

DentaCare: „Als wir zur Siegerehrung nach Hamburg gefahren sind, waren wir zwar davon überzeugt, dass wir sehr gute Arbeit geleistet hatten, aber dass es bei bundesweit 1.217 Teams ganz bestimmt nicht fürs Siegertreppchen reichen würde. Persönlich war es für uns an dieser Stelle schon mal ein Riesenerfolg, es bis unter die zehn besten Teams geschafft zu haben. Dass wir dann noch gewannen, war echt genial und hat uns unglaublich gefreut.“

Nach eurem Sieg war das Interesse der Medien groß. Auch das ZDF hat einen Fernsehbeitrag über euch für die Sendung WISO gedreht. Wie habt ihr den Medienrummel empfunden?

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So freut sich das Team DentaCare bei der Bekanntgabe des 1. Platzes bei der Bundessiegerehrung in Hamburg

DentaCare: „Wir waren natürlich ziemlich stolz, nicht nur weil wir es mit unserer Idee ins Fernsehen geschafft haben, sondern weil die Medienpräsenz an unserer Schule eine tolle Sache war. Schlussendlich hat der Dreh mit dem ZDF viel Spaß gemacht und es war ein tolles Gefühl, den gelungenen Fernsehbeitrag bei der Preisverleihung des Deutschen Gründerpreises in Berlin zu sehen.“

Werdet ihr eure Geschäftsidee weiter verfolgen und somit die erste elektrische Zahnbürste, die Krankheiten im Mundraum frühzeitig erkennt, in die Realität umsetzen?

DentaCare: „Bei der Preisverleihung in Berlin haben wir tatsächlich einige Interessenten kennen gelernt und auch Angebote für eine mögliche Umsetzung bekommen. Die Hilfe für einen ersten Schritt in Richtung „realer Umsetzung“ wäre also durchaus gegeben; aber es müsste zuerst einmal viel Kapital und Zeit in die Entwicklung eines solchen High-Tech-Produktes fließen. Da im Moment jedes Mitglied unseres Teams noch mit dem erfolgreichen Abschluss seines Abiturs zu tun hat und die meisten von uns auch schon weiterführende Pläne für ein Studium haben, werden wir die Idee erstmal noch im Hinterkopf behalten.“

Wie habt ihr die Teilnahme am Deutschen Gründerpreis für Schüler rückblickend empfunden und was hat sie euch gebracht? Wisst ihr schon, was ihr nach der Schule machen wollt?

DentaCare: „Die Teilnahme war in jeder Hinsicht ein Highlight für uns, die wir von Anfang an bis hin zum Future Camp als ‚Abschlussveranstaltung’ genossen haben. Natürlich erhält man im Laufe der einzelnen Runden und wachsenden Aufgaben einen immer besseren Einblick in die Unternehmensstrukturen und –abläufe. Was für uns aber im Rückblick wahrscheinlich am meisten zählt, ist die Arbeit im Team. Besonders jetzt, gegen Schulende, wenn sich langsam abzeichnet, dass sich unsere Wege in sehr unterschiedliche Richtungen entwickeln (von Kunst, Musik über Natur- und Ingenieurswissenschaften bis hin zur Wirtschaft),  erkennen wir, dass gerade durch die heterogene Zusammensetzung unseres Teams unsere Arbeit gut geklappt hat.“

Warum sollte man eurer Meinung nach beim Deutschen Gründerpreis für Schüler mitmachen?

DentaCare: „Es ist definitiv eine Erfahrung, die man nicht verpassen sollte. Auch wenn manchmal kein Interesse an einzelnen wirtschaftlichen Aspekten / Themen besteht, bietet der Deutsche Gründerpreis für Schüler mindestens genauso viele andere (z.B. kreative) Facetten, an denen man selber und im Team wächst.“

Was wünscht ihr den Teilnehmern der aktuellen Spielrunde? Habt ihr vielleicht ein paar „geheime“ Tipps, die ihr weitergeben wollt?

DentaCare: „Der einzige Tipp, den wir mit gutem Gewissen weitergeben können ist, dass die meisten Sackgassen, die sich während der Arbeit im Team auftun, gar keine sind. Mit ein bisschen Kreativität kann man sicherlich aus (fast) allen unscheinbaren und langweiligen Dingen etwas hervorbringen, das andere begeistert.“

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