Archiv für Februar 2009

1.217 Teams beweisen: Keine Angst vor dem Thema „Wirtschaft“!

Donnerstag, 26. Februar 2009

Für Schwarzseher ist momentan Hochkonjunktur: Fast täglich gibt es neue Horrorzahlen über steigende Arbeitslosigkeit, Einbruch des Bruttoinlandsprodukts und Firmeninsolvenzen. Da wird es höchste Zeit, auch mal eine schöne Zahl zu vermelden: 1.217. So viele Schülerteams machen beim diesjährigen Deutschen Gründerpreis für Schüler nämlich mit – und beweisen: Trotz Krise macht das Thema „Wirtschaft“ Spaß!

Was erwartet euch nun in den kommenden vier Monaten? Man könnte einen bekannten Werbeslogan zitieren: „Spannung, Spiel und Schokolade“. Auf spielerische Weise sollt ihr lernen, das Thema „Wirtschaft“ besser zu verstehen. Schrittweise müsst ihr für euer Vorhaben ein Geschäftskonzept erarbeiten. Spannend wird es besonders, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft – was immer passieren kann. Dann ist besonders viel Engagement und Kreativität gefragt. Damit ihr auch in solchen Situationen bei Laune bleibt, solltet ihr euch auf jeden Fall einen größeren Vorrat an Schokolade zulegen…
Wir sind jedenfalls sehr gespannt, welche zehn der 1217 Teams am 17. Juni bei der Bundessiegerehrung in Hamburg dabei sein werden. Ihr selbst habt das in der Hand – Wirtschaftskrise hin oder her. Oder mit dem großen Reformator Martin Luther gesprochen: „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.“ Besser können wir das auch nicht sagen… ;-)

Wenn ihr mitmacht, macht es richtig!

Dienstag, 24. Februar 2009

Viel Arbeit reinstecken oder einfach mal so teilnehmen und schauen, was passiert? Wenn euch diese Frage noch im Kopf rumschwirrt, dann ist es höchste Zeit, euch zu entscheiden: und zwar zum Mitmachen – und damit mein ich ihr solltet mit ganzem Herzen dabei sein! Natürlich kann man sich „einfach mal anmelden” und dann ein paar Stunden für jede Aufgabe investieren … Aber Spaß haben und wirklich voran kommen tut ihr nur dann, wenn ihr alles gebt. Macht nicht den Fehler, ein Team zu sein, das jede Aufgabe auf den letzten Drücker und nur halbfertig einreicht, ohne sich groß Gedanken gemacht zu haben – ein Platz auf den hinteren Plätzen ist damit nämlich fest gebucht! Und zudem ist man dann viel leichter gestresst und gefrustet, weil man schnell auf den letzten Drücker etwas verhuscht zusammenzimmern muss. Glaubt mir, es macht wirklich mehr Spaß, wenn ihr euch genügend Zeit für den Gründerpreis in eurem Tagesplan einräumt.

Denn wenn ihr richtig mitmacht, alle Aufgaben pünktlich und komplett erledigt, euch darüber Gedanken macht und die Aufgaben kreativ angeht, ist das die beste Voraussetzung, um beim Gründerpreis viel Spaß zu haben und nachher vorne mit dabei zu sein. Unter die Top-Teams zu kommen ist schließlich kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis intensiver und kreativer Arbeit. Was ich euch damit sagen will: Wenn ihr mitmacht, macht es richtig! Nehmt den Deutschen Gründerpreis für Schüler so ernst, wie ihr auch ein Schulprojekt nehmen würdet (und glaubt mir, es wird euch viel interessanter vorkommen) und hängt euch rein. Es lohnt sich!

Dies ist ein Gastbeitrag von Philipp Stiel, ehemaliger Teilnehmer des Deutschen Gründerpreises für Schüler.

Wirtschaftskrise – Nein Danke!

Dienstag, 17. Februar 2009

Seit letztem Donnerstag, dem 12.02., ist die offizielle Anmeldefrist für Teilnehmer am Deutschen Gründerpreis für Schüler abgelaufen. Unzählige Teams haben sich angemeldet, aber warum wollt ihr überhaupt dabei sein? Wir wollten wissen, wieso ihr eigentlich mitmacht, was euch reizt, was für euch die besondere Herausforderung dabei darstellt. Hier fassen wir für Euch ein paar Beiträge zusammen:

„An unserem Gymnasium ist es ein Must, am Deutschen Gründerpreis teilzunehmen“, schreibt das Team School Event GmbH. Der Wettbewerb biete eine große Chance, „unser im Unterricht theoretisch angeeignetes Wissen auch mal praktisch umzusetzen.“ Damit werde das „manchmal etwas trockene Fach BWL interessanter und kreativer.“ Und die fünf Mädels versprechen: „Wir sprudeln förmlich über vor neuen Ideen.“

Das Team PAD – Technology betont vor allem, dass man durch die Teilnahme „einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt“ bekommt. „Zudem erfahren wir, wie es ist, ein Unternehmen aufzubauen und zu führen.“ Den Praxisbezug heben auch die Mitglieder des Teams „stap.“ hervor: „Dadurch, dass wir Einblick bekommen in Produktionsprozesse und spielerisch lernen, wie man ein eigenes Unternehmen gründen und selbstständig werden kann, haben wir ganz neue Zukunftsperspektiven bekommen.“ Für das Team wäre es ein Traum, „wenn wir unser Produkt später mal wirklich im Laden sehen könnten oder dass wir Leute auf der Straße sehen, die es benutzen.“

An die Zukunft denkt auch das Team Ökoprofit: „Wir sind zukunftsorientiert, uns ist die Zukunft nicht egal.“ Man wolle die Menschen „auf lokaler und globaler Ebene davon überzeugen, sich einen strategischen und ökologischen Konsum anzueignen.“

Besondere Kreativität bei der Begründung legte das Team BeeoniX an den Tag. Unter dem Titel „Wirtschaftskrise – Nein Danke“ verfassten die vier Teammitglieder ein Gedicht:
„Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand.
Wir gründen ein Unternehmen und werden weltbekannt.
Ob Gründer- oder Nobelpreis – ganz egal.
Wir wollen siegen jedes Mal.“

Dafür wünschen wir euch – aber natürlich auch allen anderen Teams – viel Erfolg! ;-)

Ich erkenne, wohin der Hase läuft – Interview mit Thomas Osterkorn

Freitag, 06. Februar 2009

Herr Osterkorn, sind Sie ein Teamspieler?
Andreas Petzold und ich leiten als Doppelspitze seit fast 10 Jahren erfolgreich den STERN. Das geht nur, wenn man Teamspieler ist.

Welche Ihrer Eigenschaften würden Ihnen bei einer Teilnahme beim Deutschen Gründerpreis für Schüler helfen?
Ich kann ziemlich schnell erkennen, wohin der Hase läuft und wie man es organisieren muss, damit man ihn erwischt. Kurz: Ich muss nicht alles besser wissen, ich muss nur wissen und organisieren, dass am Ende das Beste herauskommt.

Und gibt es auch welche, die hinderlich wären?
Ich bin ungeduldig und manchmal auch ungnädig.

Wenn Sie teilnehmen würden: Was wäre Ihre Geschäftsidee?
Ein Medienprodukt, für das man auch im Internet, wo sonst fast alles kostenlos ist, richtiges Geld nehmen kann. Mehr verrate ich nicht …

Bei den Top Ten-Teams der letzten Jahre gab es kaum Geschäftsideen aus dem Medienbereich. Sehen Sie da Potenzial?
Ja, weil ich bei meinen Söhnen (17 und 13 Jahre alt) und deren Freunden erfreut feststelle, dass sie durchaus wieder Zeitschriften lesen, sogar anspruchsvolle. NEON macht ja vor, dass Print auch bei jungen Leuten große Chancen hat, wenn es sie Ernst nimmt und auf ihre Bedürfnisse eingeht, ohne sich anzubiedern.

Die Teilnehmer müssen ihrem Unternehmen auch einen Namen geben. Haben Sie als Journalist vielleicht Tipps, worauf man achten sollte?

Der Name muss neugierig machen, einen zum Lachen oder zum Nachdenken bringen – einfach Aufmerksamkeit erregen.

Das Planspiel soll Lust auf unternehmerisches Denken machen. Jetzt spricht alle Welt von der Finanz- und Wirtschaftskrise, von unternehmerischen Fehlentscheidungen. Machen diese Rahmenbedingungen das diesjährige Planspiel noch reizvoller?
Ja klar. Die Leute hören ja nicht auf zu lesen, zu schauen, zu hören, zu konsumieren: Sie tun es nur vorsichtiger, bewusster, anspruchsvoller.

Ist die Krise vielleicht auch eine Chance für besonders kreative, ungewöhnliche, gewagte Ideen?
Absolut. Na klar, die Krise reißt Lücken in etablierte Märkte – und da kann man hineinstoßen mit guten Ideen. Nur Mut!

Ist dein Team schon komplett?

Mittwoch, 04. Februar 2009

Hast du zu viele oder zu wenig Löwendompteure in deinem Team? Oder fehlt dir gar überhaupt noch jemand? Ihr versucht gerade, eure Klasse in Teams aufzuteilen – aber irgendwie funktioniert das noch nicht? Wie setzt man überhaupt ein gutes Team zusammen?

Nun, zu viele Regeln gibt es da nicht, wenn man überhaupt von Regeln sprechen sollte. Aber ein paar nützlich Tipps möchten ich denen, die sich noch nicht angemeldet haben, noch weitergeben: Männlein und Weiblein ziehen sich an – und im Job ergänzen sie sich. Warum immer nur die Jungs in das eine und die Mädels in das andere Team? Ihr habt unterschiedliche Stärken und Schwächen, deshalb solltet ihr euch so mischen, dass alle profitieren! Überhaupt, das mit den Stärken und Schwächen ist das Wichtigste: Habt ihr einen, der sich für Design interessiert? Und jemanden, der mit Zahlen umgehen kann? Einen, der gut Leute ansprechen und eure Idee verkaufen kann, braucht ihr auch! Und nicht zu vergessen den Typ “Manager”, der Konflikte schlichten und den anderen auch mal Dampf machen kann, ohne dabei autoritär zu wirken. Kurz gesagt: Ihr braucht einen Dompteur genau so doll wie den Löwen, der sich auf das Podest stellt und von allen angeschaut werden kann – ohne dabei rot zu werden.

Zu guter letzt: Vielleicht probiert ihr auch mal aus, nicht nur mit Freunden ein Team zu bilden, schließlich ist es nicht nur von Vorteil, wenn man sich schon super gut kennt. Oftmals kommen in einem Team, das sich gar nicht kennt, ganz ungeahnte Fähigkeiten heraus. Vielleicht bist du ja doch kein Dompteur, sondern lieber der schillernde Löwe?

Dies ist ein Gastbeitrag von Philipp Stiel, ehemaliger Teilnehmer des Deutschen Gründerpreises für Schüler.

Welches Team knackt die 1.000er Marke?

Montag, 02. Februar 2009

Mit ein bisschen Glück und einer schnellen Anmeldung habt ihr die Chance, euer Team exklusiv vorzustellen. Der Grund: Wir nähern uns mit großen Schritten der tausendsten Anmeldung und das wollen wir mit euch festhalten und feiern! Täglich beobachten wir die steigende Anzahl der Bewerbungen und die Spannung wächst, welches Team unter der besonderen Anmeldenummer 1.000 eingeht. Die Gewinner dürfen ihren Ideen freien Lauf lassen und uns Fotos, Steckbriefe oder auch ein Kurzvideo per Mail schicken, die wir dann sofort in diesem Blog veröffentlichen. Aber natürlich bleibt eure Geschäftsidee geheim!

Wenn noch Fragen offen sind: Viele Infos zum Einstieg und Anmeldeverfahren gibts im Anmeldevideo . Da bekommt ihr auf die Schnelle das Anmeldeprozedere erklärt. Und wer sich einen ganz genauen Überblick verschaffen will, findet alle wichtigen Hinweise zur Anmeldung unter dem Punkt “Teilnahme” auf der Homepage. Hier wird euch Schritt für Schritt erklärt, was ihr zu beachten habt – sei es der zeitliche Ablauf während der Spielphase, das Punktesystem oder die Bewältigung der einzelnen Aufgaben. Zuletzt klickt ihr auf “Hier bewerben” und registriert euer Team.

Viel Erfolg für die vielleicht tausendste Anmeldung!