Archiv für Januar 2009

Ein internationales Franchising-System für Currywürste – Interview mit Andreas Korn

Freitag, 30. Januar 2009

Andreas Korn - Moderator unseres Vertrauens Andreas Korn hat zwei ganz wichtige Jobs: Seit 1999 moderiert er im ZDF die Kindernachrichtensendung logo!. Und seit zwei Jahren moderiert er die Bundessiegerehrung des Deutschen Gründerpreises für Schüler. In diesem Jahr ist er natürlich auch wieder dabei.

Herr Korn, wie waren Sie als Schüler? Was hat Sie damals ausgezeichnet?
Oha. Jetzt wirds gleich am Anfang brenzlig. Ich bin nämlich gerne zur Schule gegangen. War ne tolle Zeit, vor allem wegen der ganzen Aktivitäten drum rum. Habe fast alle AGs usw. mitgemacht. Das Lernen lief zwar eher nebenher, aber auch nicht schlecht. Immerhin kann ich meinen Namen fehlerfrei schreiben.

Haben Sie sich außerhalb der Schule engagiert? Vielleicht sogar an einem Schülerwettbewerb teilgenommen? Wenn ja – was war Ihre Motivation und wie ist es gelaufen?
Mein größtes Engagement war eine Theater-AG, die ich gegründet und geleitet habe. Da haben wir dann so was wie Loriot-Abende gespielt.

Was könnten Sie heute vielleicht besser, wenn Sie mit 16 Jahren am Deutschen Gründerpreis für Schüler teilgenommen hätten?
Also, ich fand es damals immer total schwierig, sich mit und in einer Gruppe zu einigen. Da wollte ich früher mehr mit dem Kopf durch die Wand als heute. Inzwischen bin ich da viel relaxter geworden.

Und wenn Sie in der nächsten Runde teilnehmen würden: Was wäre Ihre Geschäftsidee?
Ein internationales Franchising-System für Currywürste (auch wegen des günstigen Eigenverzehrs)

Sie haben die letzten beiden Siegerehrungen moderiert. Was zeichnete aus Ihrer Sicht die erfolgreichsten Teams beim Deutschen Gründerpreis für Schüler aus? Wie haben Sie die Teams auf der Bühne erlebt?
Die Moderation des Gründerpreises ist immer ein Fest! Was ich da schon alles an intelligenten und witzigen Unternehmergründer-Ideen gesehen habe, sucht ihresgleichen. Besonders beeindruckend sind natürlich immer Ideen, die auch ne reelle Chance auf dem Markt haben. Und bei der Präsentation gefallen mir immer Performances, die geradeaus sind, bei denen man aber auch mal schmunzeln oder auch lachen darf.

Sie beschäftigen sich als Moderator der ZDF-Kindernachrichten logo! sehr intensiv mit den Kindern und Jugendlichen dieser Generation – welche Themen bewegen diese Zielgruppe gerade? Wie würden Sie diese Generation beschreiben?
Generation Handy-Laptop. Wahnsinn. Schon die ganz Kleinen kennen fast jede Internet-Adresse auswendig.

Gerade jetzt in der Finanzkrise – ist Deutschland wohlmöglich der Gründergeist abhanden gekommen?
Ich glaube nicht. Gerade jetzt sind innovative Ideen gefragt.

In unserem Blog geht es nicht so förmlich zu. Sie haben also jetzt die einmalige Chance, allen Nachwuchsgründern noch etwas mit auf den Weg zu geben, was Sie schon immer mal sagen wollten …
Ihr wuppt das Ding. Setzt Euch hin, trinkt gerne auch mal eine Cola über den Durst und seid kreativ. Ich freue mich sehr auf Euch bei der Preisverleihung und auf die Party danach.

Jetzt anmelden – so einfach seid ihr dabei!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Deutscher Gründerpreis für Schüler – Was geht denn da? Wie melde ich mich an? Und was passiert danach? Alle Antworten für den Einstieg in den Deutschen Gründerpreis für Schüler gibts in diesem Video – 2 Minuten und 42 Sekunden, die sich lohnen!

 

Und wenn du danach noch Fragen hast, schreib einfach einen Kommentar hier ins Blog, wir helfen dir gern weiter!

Wie werdet ihr zum Team?

Donnerstag, 22. Januar 2009

handshake

Teamarbeit wird heute groß geschrieben, aber kaum jemand weiß, wie das eigentlich geht – Teamarbeit. Ihr habt bestimmt schon häufig Schulaufgaben in Teams gemacht oder arbeitet in Gruppenarbeit. Aber vier Monate in einem Team zusammenzuarbeiten, wie ihr es jetzt vor euch habt, ist etwas ganz anderes: Eure Teamkollegen könnten Freunde von euch sein. Kritik zu äußern kann da ganz schön schwer fallen. Wenn ihr euch gar nicht kennt, ist es dagegen unter Umständen nicht so einfach, die Stärken der anderen einzuschätzen und die Aufgaben richtig zu verteilen. Und in jedem Fall werdet ihr euch auch mal gegenseitig auf die Nerven gehen, unzufrieden sein oder keine Lust mehr auf den Rest der Gruppe haben.

Was also tun? Zunächst einmal: lernt euch kennen. Ihr müsst euch nicht nur zum Arbeiten treffen, trefft euch auch mal mit „euren Kollegen“ (und ohne andere Freunde), um gemeinsam etwas zu machen (Klettern gehen, gemeinsam Kochen…). Nur wenn ihr die Stärken und Schwächen des anderen kennt, wird es gelingen, jedem die richtigen Aufgaben und Rollen im Team zu geben. Dazu solltet ihr euch auch ein Treffen gleich am Anfang gönnen, bei dem ihr euch gegenseitig über eure Motivation berichtet und über eure Bereitschaft, Zeit für die Teamarbeit zur Verfügung zu stellen. Am besten, ihr vereinbart dann ein regelmäßiges Treffen (z.B. jede Woche eine Stunde), dann habt ihr einen verlässlichen Termin und keiner kann ein „Trittbrettfahrer“ werden. In diesem Sinne: Viel Erfolg – und: viel Spaß beim Team-werden!

Dies ist ein Gastbeitrag von Philipp Stiel, ehemaliger Teilnehmer des Deutschen Gründerpreises für Schüler.

Teilnehmerzahl knackt die 500er-Marke

Dienstag, 20. Januar 2009

Yippiehhh! Heute war es soweit: Das 500. Team hat sich beim Deutschen Gründerpreis für Schüler angemeldet! Diese tolle Nachricht ist uns dann doch einen kurzen Blog-Eintrag wert. Denn was uns besonders freut: Es haben sich damit deutlich mehr Teams angemeldet als zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Wenn das so weitergeht, müssen die vielen Mitarbeiter des Planspiels noch Nachtschichten einlegen… ;-)

Ein Team aus Bayern hatte es übrigens besonders eilig: Es hat sich bereits am 19. Oktober 2008 angemeldet. Vor lauter Eile hatten sie sich über ein paar Kleinigkeiten jedoch noch gar keine Gedanken gemacht: In den Feldern „Unternehmensname“ und „Idee“ schrieben sie kurzerhand „Uns fällt schon noch was ein“. Wenn es einen Preis für die amüsanteste Anmeldung gäbe, wäre dieses Team sicher heißer Favorit! Für alle anderen empfehlen wir dann doch eine eher klassische Herangehensweise: Also erst die Idee entwickeln, dann den Unternehmensnamen überlegen, dann die Anmeldung vornehmen.

Das erste Team mit ausgereifter Bewerbung war aber auch sehr fix – die Gruppe „Wackelzahn“ aus Thüringen, die sich zwei Tage nach den schnellen Bayern angemeldet hat.

Warum es sich lohnt, mit ganzem Einsatz mitzumachen: Das Future Camp

Montag, 19. Januar 2009
Hochseilpark im Future Camp

Hochseilpark im Future-Camp

„Was ist das eigentlich, dieses Future Camp? Und haben wir da überhaupt eine Chance hinzukommen?“ Wenn ihr euch auch schon diese Fragen gestellt habt, kann ich nur sagen: Willkommen im Club. Mir ging es nicht anders, als ich im Januar 2004 an meiner Teilnahme am Deutschen Gründerpreis für Schüler gezweifelt habe. Und doch, ein halbes Jahr später, war ich genau dort, unglaublich, aber wahr: Im Future Camp für die besten fünf Teams der Spielrunde.

Es waren unglaubliche Tage: Wir hatten die Chance, die anderen Teams und ihre Ideen kennen zu lernen und zu sehen, dass deren Probleme unseren ziemlich ähnlich waren – mit manchen Teilnehmern habe ich heute, fünf Jahre später, immer noch Kontakt! Zusammen als Gruppe konnten wir noch mal die Spielphase Revue passieren lassen, gemeinsam im Hochseilgarten klettern und Workshops mit Experten machen. Und schließlich haben wir es uns richtig gut gehen lassen…

Und wie man da hinkommt? Mit Herz und Verstand! Glaubt an euch, glaubt an eure Geschäftsidee. Habt Spaß an der Sache und fragt jeden, der auch nur halbwegs so aussieht, als könne er euch weiterhelfen! – und natürlich sind eure Fragen auch jederzeit hier im Blog willkommen :)

Dies ist ein Gastbeitrag von Philipp Stiel, ehemaliger Teilnehmer des Deutschen Gründerpreises für Schüler.

Die Qual der (Namens-)Wahl

Donnerstag, 15. Januar 2009
kaffepause

Kann lange Diskussionen verursachen - die Wahl des richtigen Firmennamens

Ihr habt eine Geschäftsidee und wollt euch nun für den Deutschen Gründerpreis für Schüler anmelden? Euch fehlt aber noch eine wichtige Kleinigkeit: ein Name für euer Unternehmen, in dem sich eure Geschäftsidee widerspiegelt?

Vielleicht kann euch ein Blick in die letzten Jahre bei der Namensfindung helfen. Denn vor allem eines fällt auf: Überdurchschnittlich häufig wählten die Teams englische Begriffe. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Zum einen ermöglicht das eine prägnante Umschreibung der Geschäftsidee (Beispiele: FirstAid, Quick‘n‘Fit, Traffic Watcher), zum anderen signalisieren englische Wörter häufig auch die Innovationsstärke und Zukunftsfähigkeit der Geschäftsidee (Beispiele: Blue Future GmbH, Solvi Innovations, Ardor Inventions). Aber Vorsicht! Ein englischer Name kann auch von Nachteil sein – beispielsweise wenn sich eure Geschäftsidee an ältere Menschen richtet, die kein Englisch verstehen. Das solltet ihr bei euren Überlegungen also unbedingt berücksichtigen!
Auch Abkürzungen und Symbole tauchten in den letzten Jahren häufig bei den Team-Namen auf – zum Beispiel: GNS (Global Navigation System), MDB – Multimedia Dienstleistungen, @vertising, ©style. Auch hier gilt: Passt der Name zu meiner Zielgruppe? Ist er wirklich verständlich?
Eher selten kamen hingegen in den letzten Jahren rein deutsche Firmennamen zum Einsatz. In diesen Fällen spielten sie meist mit der Schreibweise oder wählten Metaphern zur Beschreibung ihrer Idee – zum Beispiel: FragAn AG, brÖKOli, MATHEspASs, SESAM GmbH, Die Brücke. Das kann zwar sehr lustig sein, bietet aber auch ein Risiko: Sollte die Presse über euch berichten, wird diese spezielle Schreibweise oft nicht übernommen – und damit geht womöglich das, was ihr mit dem Namen ausdrücken wollt, verloren. Von daher ist es ratsam, euren Namen erstmal im privaten Umfeld zu diskutieren – dann merkt ihr ja schnell, ob eure Botschaft auch wirklich ankommt.

Eines ist sicher: Wir sind schon sehr gespannt, welche kreativen Einfälle ihr in diesem Jahr habt!

Tausendundein Thema – Ein Blick ins Archiv

Dienstag, 13. Januar 2009

Wir haben für euch mal die Geschäftsideen der letzten Jahre geclustert. Dabei fällt eines auf: drei Themenfelder sind bei den Teams besonders beliebt: Probleme des Alltags, Internet und Auto/Straßenverkehr.

Zwölf der insgesamt 90 Top-10-Geschäftsideen beschäftigen sich mit Lösungen für kleine und große Probleme des Alltags. Diese reichen von beleuchteten Handtaschen über Geräte zur Ortung verlorener Gegenstände bis hin zu Vibrationsweckern.
Zehn Teams entdeckten das Internet für sich und ihre Geschäftsidee. Internetplattformen zum Austausch und zur Wissensvermittlung wurden dabei ebenso konzipiert wie Online-Spiele und digitale Bankschließfächer.
Dem Themenkomplex Auto/Straßenverkehr nahmen sich in den vergangenen Spielrunden neun Teams an. Hierbei stand vor allem die Sicherheit im Vordergrund, beispielsweise durch Systeme zur Unterstützung von Ersthelfern oder Kamerasysteme gegen Drängler. Aber auch an farbige Autoreifen und individuell montierte Motorräder wurde gedacht.
Weitere bevorzugte Themenfelder in den vergangenen Runden waren Dienstleistungen, Essen, Innovation, Senioren und Soziales. Energie belegt bislang den vorletzten Platz. Ob sich das durch aktuelle Diskussionen über den Klimawandel und die Rohstoffknappheit verändern wird? Wir sind gespannt!

Personalisierte Badges für dich und deine Homepage!

Donnerstag, 08. Januar 2009

Zeig, dass du in der zehnten Spielrunde dabei bist und unterstütze den Deutschen Gründerpreis für Schüler!
Für alle Teilnehmer des Deutschen Gründerpreises für Schüler gibt es vier unterschiedliche Badges, welche die Teilnehmer mit ihrem Namen personalisieren und dann ganz einfach auf ihrer Homepage, ihrem Blog oder ihrer Profilseite in Social Communities wie z.B. Myspace.com einbauen können.
Die Badges und weitere Infos findest du unter diesem Link:
http://www.dgp-schueler.de/toplevel/fr_badge.htm

Einfach deinen Vornamen eingeben und anschließend den HTML-Code unter dem Badge deiner Wahl kopieren und auf deiner Homepage, deinem Blog oder deinem Profil in einer Social Community wie Myspace.com einbauen. Wenn Du dazu Fragen hast, kannst Du sie hier gerne jederzeit als Kommentar posten.
Leider bieten SchülerVZ, Wer-Kennt-Wen und StudiVZ derzeit keine Möglichkeit, Badges auf den Profilseiten einzubauen – es sei denn du findest/kennst eine Möglichkeit und postest sie hier für alle :)

Nordrhein-Westfalen hat die Nase vorn

Montag, 05. Januar 2009

Ein wenig Statistik für die Zahlenfreunde unter euch:
Bereits zum zehnten Mal findet der Deutsche Gründerpreis für Schüler statt – und bislang haben mehr als 35.000 Schülerinnen und Schüler daran teilgenommen. Wenn man sich nun die einzelnen Bundesländer anschaut, fällt eines auf: Nordrhein-Westfalen hat die Nase eindeutig vorn! Aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland kamen bislang insgesamt 24 Top-10-Teams. Mit etwas Abstand folgen die Bundesländer Baden-Württemberg (14 Top-10-Teams), Bayern (11), Hessen (10) und Niedersachsen (10).

Auch bei der Vergabe der Top-3-Plätze liegt Nordrhein-Westfalen vorne. Von den bislang neun Siegerteams stammen sechs aus diesem Bundesland. 2001 und 2004 sicherten sich Teams aus Hessen den Titel, 2006 kam das Siegerteam aus Niedersachsen.

In jedem Jahr waren durchschnittlich sechs verschiedene Bundesländer in den Top 10 vertreten. Lediglich das Saarland, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt stellten leider noch keine Top-10-Teams. Für die Teilnehmer aus diesen Ländern sollte es ein zusätzlicher Ansporn sein, erstmals für ihr Bundesland in die Top 10 des Deutschen Gründerpreises für Schüler einzuziehen! Wir drücken feste die Daumen!